Ich schlug heute1 Morgen
im Flugzeug die Zeitung auf. Wieder eine Schlagzeile über Entschädigungen
an Zwangsarbeitern einer längst vergangenen Epoche. Interessanterweise offenbart
sich hier der markanteste Wesenszug derer, die dafür entschädigt werden sollen,
wegen welchem sie gerade verfolgt worden sind.
Neger haben nie von sich aus Zahlungen gefordert, noch haben es die Chinesen,
weder an die USA noch an Japan. Auch nicht die Sklaven im alten Rom oder noch
sonst wer in der Geschichte forderte nach mehr als 50 Jahren einen so hohen
Geldpreis von einer Generation, die damit nichts mehr zu tun hat.
Nicht nur, dass eine derartige zur Schaustellung dieses Wesenszuges eine
weitere Selbst-Brandmarkung bedeutet, sondern sie führt auch dazu, dass
selbst in aufgeschlossenen jungen Menschen ein Denkprozess einsetzt, der
nicht zum Vorteil dieser ach so Benachteiligten gedeiht. Doch das scheint
denen schon seit Jahrhunderten egal zu sein. Wer unangenehm auffällt und
sich damit regelmässig ins Abseits stellt, darf nicht erwarten von
einer anderen Gesellschaft mit offenen Armen aufgenommen zu werden. An
dieser Stelle würde sich nun eine wunderbare Überleitung zum
Nah-Ost-Konflikt gerade zu aufdrängen.