Gebote


  1. Gib keine Ratschläge, wenn du nicht gefragt wirst.
  2. Erzähle deine Sorgen nicht denen, die sie nicht hören wollen.
  3. Erweise anderen Respekt, ansonsten meide sie.
  4. Belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, vernichte ihn grausam und ohne Gnade.
  5. Unternimm keinen sexuellen Vorstoss, solange du nicht entsprechende Signale bekommen hast.
  6. Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, ausser es ist eine Bürde für den anderen und er schreit danach, entlastet zu werden.
  7. Beschwere dich nicht über etwas, dem du dich nicht selbst aussetzen musst.
  8. Füge Kindern keinen Schaden zu.
  9. Töte keine nichtmenschlichen Tiere. Wenn du angegriffen wirst, hast du dort nichts zu suchen und essen sollst du Gemüse und Früchte.
Bekannt?

Todsünden


  1. Dummheit, Herdentrieb, unselbständiges Denken.1 (Stolz)
  2. Ungehemmte Reproduktion.2 (Wollust)
  3. Rücksichtslosigkeit (vor allem gegenüber der Natur). (Habgier)
  4. Unbeherrschtheit, Mangel an Coolness. (Zorn)
  5. Perspektivlosigkeit. (Trägheit)
  6. Mangel an Ästhetik. (Masslosigkeit, Völlerei)
  7. Blinde Leidenschaft.7 (Eifersucht, Neid)
Auch bekannt?

Todsünden (Kommentar)


  1. Stolz: Der Stolz lässt es nicht zu, dass wir zu kleinen, elenden Häufchen zusammenschmelzen. Er hält unseren Kopf über Wasser.
  2. Wollust: Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen.
  3. Habgier: Die Sucht danach, sich von anderen Abzuheben beflügelt nicht nur die Luxusgüter-Industrie. Das Geld muss zirkulieren und je mehr es die Reichen ausgeben, um so besser für die Wirtschaft.
  4. Zorn: Der Zorn ist es, der sich wehrt, der die Meinungen offen ausspricht und alt hergebrachtes und störendes in Frage stellt. Er wehrt sich gegen Ungegerechtigkeit und Unterdrückung.
  5. Trägheit: Die Trägheit ist die Motivation für viele Erfindungen, die das Leben erleichtern und angenehmer machen. Vielen Menschen täte ind dieser schnellen und rastlosen Zeit etwas Trägheit gut. An Stress geht die Trägheit jedenfalls nicht unter.
  6. Völlerei: Gutest Essen erfreut die Sinne und beschert uns ein angenehmes Gefühl. Es manchmal zu übertreiben setzt Akzente.
  7. Neid: Neid ist auch eine Form von Wertschätzung. Es wirkt sich anspornend und belebend aus, eine Triebfeder zu höheren Leistungen.
Wäre das Leben nicht langweilig ohne sie?

1 Das erhöht die individuelle Austauschbarkeit und gibt anderen zu viel Macht an die Hand.

2 Das beliebte Thema der Überbevölkerung.

7 Sie macht aus intelligenten Individualisten Sklaven und lässt sie Dinge tun, die sie frei von dieser Sucht nie täten.